FFW Riedenburg
letzter Einsatz: 19.05.2013; Fehlalarm BMA; Kloster St. Anna
 
 
:: Ereignisse 2012

Ehrung Landkreis - 25 Jahre Alois Bail

88 Feuerwehrmänner wurden am Freitag den 09.11.2012 im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Kelheim durch Landrats Dr. Hubert Faltermeier und Kreisbrandrat Nikolaus Höfler für 25 bzw. 40 Jahre aktive Dienstzeit geehrt und ihnen das Feuerwehrehrenzeichen in Silber bzw. Gold an die Uniform geheftet.

Auch aus dem Gemeindebereich Riedenburg waren sieben Jubilare bei dem Festakt dabei. Für jeweils ein viertel Jahrhundert erhielten Alois Bail von der Feuerwehr Riedenburg, Johann Brunner und Johann Santl von der Feuerwehr Thann, Reinhard Kornprobst von der Feuerwehr Schaitdorf und Bernhard Schöls von der Feuerwehr Perletzhofen das silberne Ehrenzeichen. 40 Jahre sind schon im Dienst Karl Fanderl von der Feuerwehr Prunn und Max Rappl von der Feuerwehr Jachenhausen, ihnen wurde das Ehrenzeichen in Gold überreicht.
Landrat Dr. Hubert Faltermeier begrüßte neben den Jubilaren auch die Kommandanten und Vorsitzenden der beteiligten Feuerwehren und Kreisbrandrat Höfler, die drei Kreisbrandinspektoren, Ehrenkreisbrandrat Werner Söldner und Ehrenkreisbrandinspektor Otto Ettengruber, die Kreisbrandmeister und Ehrenkreisbrandmeister sowie Dennis Krause und Rita Festl vom Sachgebiet öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landratsamtes und nicht zuletzt die Musiker der „Blechlawine“, die den Festakt musikalisch umrahmten. Der Landrat dankte nicht nur den Jubilaren, sondern allen 4400 Feuerwehrleuten im Landkreis für ihren Dienst und hob hervor, dass im Jahre 2011 die Feuerwehren in Bayern 220 000 Einsätze geleistet haben. Leider waren darunter auch 22 000 Fehlalarme, was Faltermeier als ärgerlich bezeichnete. Landrat Faltermeier bezeichnete die Jubilare als „Helden des Alltages“ und bat sie darum, seinen Dank auch an die Familien zu Hause weiter zu geben. „Bleiben Sie auch der Feuerwehr treu“, so wandte sich Faltermeier zum Schluss seiner Rede an die zu Ehrenden.
Kreisbrandrat Nikolaus Höfler stellte fest, dass die Jubilare eine Auszeichnung erhalten für „die Zeit, die geopfert wurde für die Hilfe an Anderen“, wie er wörtlich sagte. Es gäbe viele Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen, wobei er hierbei den Feuerwehrdienst als die sinnvollste ansah. Höfler drückte seinen Dank an den Landrat aus, der „weiß, was die Feuerwehren bedeuten“ und schätzte es hoch ein, dass im Landkreis Kelheim diese Ehrung immer im Landratsamt erfolgt.
Anschließend ging der Kreisbrandrat noch auf den Feuerwehrnachwuchs ein, dessen Zahlen im letzten Jahr leider gesunken sind. In 67 Jugendgruppen im Landkreis Kelheim leisteten 674 Jugendliche Dienst. Höfler richtete seinen Appell, den Nachwuchs zu fördern, auch an die anwesenden Bürgermeister. Die Versicherungskammer Bayern stelle zur Zeit einen Info-Stand zur Nachwuchsgewinnung zur Verfügung, betonte Nikolaus Höfler, und auch das Jugendwartseminar, das in diesem Jahr zum ersten Mal abgehalten wurde, werde es 2013 wieder geben.
Am Ende seiner Laudatio bedankte sich der neue Kreisbrandrat, der nun ein gutes Jahr im Dienst ist, bei seinem Vorgänger Ehrenkreisbrandrat Werner Söldner für die Unterstützung und schloss mit dem Satz: „Für eine gute Sache Freizeit zu opfern, zeichnet die Feuerwehren aus“.
Nach der Verleihung der Ehrenzeichen trafen sich die Jubilare und die Ehrengäste zu einem gemeinsamen Essen in der Kantine des Landratsamtes.



Das Bild zeigt mit Landrat Faltermeier (links) und KBR Höfler (rechts) vordere Reihe 2. von links Johann Santl, 2. von rechts Max Rappl, 3. von rechts Karl Fanderl, 4. von rechts Alois Bail. Mittlere Reihe 2. von links Reinhard Kornprobst, 1. von rechts Bernhard Schöls. Hintere Reihe links Johann Brunner



Ausflug 2012

Nach Ladurns in Südtirol führte der Zweitagesausflug der Stützpunktfeuerwehr Riedenburg. Der Wintersportort war bereits Ziel der Feuerwehrskifahrt. Bei einem Zwischenstopp in Innsbruck bestand die Möglichkeit zur Besichtigung der Bergiselschanze oder zu einem Stadtbummel. Am Sonntag ging es nach einer Mountaincart-Fahrt oder einem Spaziergang in Sterzing wieder nach Hause.





Hochzeit von Maria & Christian Sandl

Vor den Traualtar in der Riedenburger Pfarrkirche St. Johannes führte am Samstag den 18.08.2012 Christian Sandl seine Braut Maria, geb. Brandt. Nach der Trauung standen Mitglieder der Feuerwehr Riedenburg, in der der Bräutigam aktiv ist, Spalier und bildeten mit luftgefüllten Feuerwehrschläuchen einen Bogen, durch den das Brautpaar schreiten musste. Anschließend ging es für das Brautpaar kurz mit der Riedenburger Drehleiter in die Höhe.








Riedenburger Albert Egerer wird Vize-Weltmeister im Triathlon der
Feuerwehrleute!!!




Am Sonntag den 08.07.2012 fand im fränkischen Roth bei Nürnberg einer der bekanntesten Triathlon Wettkämpfe der Welt statt. Im Rahmen dieser Sportveranstaltung wurde zusätzlich die neunte Weltmeisterschaft der Feuerwehrler über die Triathlon-Langdistanz ausgerichtet, bei dem Athleten aus verschiedenen Ländern (USA, Spanien, Frankreich u.v.m.) teilnehmen. Dies bedeutet 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km laufen.

In diesem Jahr war der Riedenburger Albert Egerer zum dritten Mal am Start und konnte sich nach 9 Stunden, 15 Minuten und 31 Sekunden den 60. Platz der Gesamtwertung aus ca. 3.000 Startern sichern. In der Wertung der Firefighter WM Triathlon Longdistance belegt er den zweiten Platz – das bedeutet Vize-Weltmeister.

Wir gratulieren unserem Zugführer Albert Egerer recht herzliche zum Vize-Weltmeister.

weitere Infos unter http://www.albert-egerer.blogspot.de/




























Die Sanierung und Erweiterung des Riedenburger Gerätehauses ist abgeschlossen, am 22.06.2012 weihte die Stadt das Gebäude offiziell ein.

Für Riedenburgs Bürgermeister Michael Schneider (CSU) stellte die Einweihung am Freitag den 22.06.2012 ein kleines Déjà-vû dar. Schon einmal habe er in seiner Zeit als Rathauschef eine Erweiterung des Gerätehauses einweihen dürfen, berichtete er den zahlreichen Ehrengästen, die für den Festakt in der ausgeräumten Fahrzeughalle Platz genommen hatten. Damals, im Jahr 1984, sei er ein junger Bürgermeister gewesen, erinnerte sich der heute 65-Jährige an den ersten Anbau an das Feuerwehr-Domizil in der Mühlstraße. Dennoch hätten beide Bauprojekte viele Gemeinsamkeiten. Beide Male hätten die Kosten für die Stadt 1,3 Millionen betragen – einst D-Mark, diesmal Euro. „Und beide Male hat der Stadtrat mit seinen Entscheidungen viel Mut bewiesen“, zollte Schneider den Mitgliedern des Gremiums Respekt.

Denn die Sanierung und Erweiterung des Gebäudes stellen in den Augen des Gemeindeoberhaupts alles andere als einen Pappenstiel dar. „Das war kein einfacher Bau“, so Schneider, der bedauerte, dass die Stadt diesmal alles selbst bezahlen musste. 1984 flossen für die Erweiterung noch satte Zuschüsse auf die kommunalen Konten, diesmal blieb der Geldstrom trocken. Daran habe auch das engagierte Auftreten zweier Feuerwehrfrauen in der Sendung „Jetzt red i“ nichts geändert, berichtete Schneider. „Der Innenminister blieb hart.“

Getrennte Toiletten bekamen besagte Damen trotzdem. Und vieles mehr. Unter anderem ein Anbau, ein neues Stockwerk, neue Räume im Hangbereich, Stellplätze und viel Platz für Material ist seit dem Spatenstich Anfang 2010 entstanden. „Wirtschaftlich und praktisch ausgeglichen“ nannte Architekt Heinrich Berr das Ergebnis. Der Experte aus Kelheim gilt bei Schneider längst als Fachmann für das Gerätehaus. Kein Wunder: Beide haben schon bei der ersten Erweiterung vor 28 Jahren zusammengearbeitet.

„Nicht zu groß und nicht zu klein“ ist das Gebäude in den Augen von Kommandant Klaus Achhammer. Er sprach vor vielen Kollegen aus den Ortsteilen und den Nachbargemeinden von einem „großen Tag für unsere Gemeinde“. Der Arbeit von Planern und Handwerkern zollte er Respekt. „Meiner Meinung nach ist das Gebäude eine funktionale Punktlandung.“ Zugleich verschwieg er aber die teils hitzigen Diskussionen während der Planungs- und Bauzeit nicht. „Es läuft nicht immer alles glatt, und ich habe häufig darauf verzichtet, Everybody’s Darling zu sein.“ Das Ergebnis gebe ihm aber Recht. Dass die Investitionen in den Brandschutz nun abgeschlossen sind, bezweifelte Achhammer aber. Wegen der steigenden Anforderungen an die Feuerwehren, die bereits die Erweiterung nötig gemacht hatten, rechnet er fest mit weiteren Kosten.

Diesen Aspekt griff Landrat Hubert Faltermeier (FW) auf. „Mit elf Wehren hat die Stadt Freude und Leid zugleich“, erklärte der Kreischef zur hohen finanziellen Belastung für die Kommune. Zum Vergleich: Im gesamten Landkreis gibt es 111 Löschtruppen. Gleichzeitig verwies er auf das erhebliche Einsatzpensum. Um diese Anforderungen jederzeit zu erfüllen, ist nach Meinung von Kreisbrandrat Nikolaus Höfler auch ein passendes Gerätehaus nötig. Von der Lagerung der Geräte über die Schulung bis zur Pflege der Kameradschaft – für all diese Dinge sei das Gebäude unerlässlich.

Robert Egerer, der das Amt des Vorsitzenden im Riedenburger Feuerwehrverein erst im Januar übernommen hatte, dankte vor allem seinen beiden Vorgängern, den Ehrenvorsitzenden Ernst Jordan und Johann Bachhuber, die der Einweihung persönlich bewohnten. Neben den Mitarbeitern der Stadt erwähnte er auch seine eigenen Kameraden, die viel Zeit und Mühe in ihre neue Heimat investiert haben. Für ihn steht aber fest: „Für unseren Kameradschaftsgeist war das unverzichtbar.“

Bevor sich die Besucher bei einem Rundgang ein Bild von den neuen Räumen machten, segneten Stadtpfarrer Karl Heinz Memminger und sein evangelischer Kollege Thomas Brandl aus Kelheim das Gebäude und auch das neue Boot der Feuerwehr. Dessen Taufe übernahm die Namensgeberin selbst. Die kleine Julia, Tochter eines Feuerwehrmanns, duschte das Gefährt mit Sekt.





Plakat zum Rettungsball




Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Riedenburg am 07.01.2012



Der Riedenburger Feuerwehrverein hat eine neue Führung: Bei der Jahresversammlung am Samstag den 07.01.2012 wählten die Mitglieder Robert Egerer jun. zum Vorsitzenden, sein Stellvertreter ist Thomas Lang. Trotz Einigkeit beim Wahlgang gab es aber auch kritische Töne – vor allem vom Kommandanten.

Klaus Achhammer wurmte es gewaltig, was sich im vergangenen Jahr zum Teil bei der Riedenburger Feuerwehr abgespielt hat. Der Grund ist das Gerätehaus, das – obwohl von außen fertig – im Inneren noch immer nicht uneingeschränkt nutzbar ist. Laut dem Kommandanten hätte das aber schon im vergangenen Sommer der Fall sein sollen. Die Folge: Schuldzuweisungen und Streitereien, die bei der Wehr für Unruhe sorgen. „Ganz offensichtlich ist die Kommunikation zwischen allen Beteiligten erheblich gestört“, erklärte Achhammer, ohne jedoch Namen zu nennen. Gleichzeitig nahm er die aktive Mannschaft in Schutz. Den Männern und Frauen war in den vergangenen Monaten immer wieder vorgeworfen worden, sie würden zu wenig Eigenleistungen für die Sanierung und Erweiterung des Gebäudes erbringen. Der Kommandant betonte hingegen, dass die Feuerwehrleute für ihren Dienst ohnehin viel Zeit aufbringen würden. „Um die Sicherheit in Riedenburg zu gewährleisten, reicht es nicht aus, einfach nur da zu sein.“

Gegenseitige Schulzuweisungen sind seiner Meinung nach nicht die Lösung. Er bat deshalb darum, „das ganze Hin und Her“ endlich zu beenden. Diesen Weg will auch der neue Vorsitzende Robert Egerer jun. bei seiner Arbeit einschlagen. „Mein Schwerpunkt ist nun, die Kameradschaft wiederherzustellen“, erklärte er gegenüber dem DONAUKURIER. Erreichen will der 40-Jährige dieses Ziel nicht allein über die aktive Truppe: Geplant sind unter anderem eine Nikolausfeier für die Kinder der Feuerwehrleute und ein Kameradschaftsabend für die Senioren.

Für Egerers Vorgänger war hingegen der Zeitpunkt gekommen, um Abschied zu nehmen. Rund 16 Jahre lang führte Johann Bachhuber den Riedenburger Feuerwehrverein als Vorsitzender. „Es war eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte“, erklärte er. Zugleich warnte er seinen Nachfolger, sich keinen Illusionen hinzugeben – „ein spannendes Amt ist das nicht“. Bachhuber dürfte dem Verein allerdings noch einige Zeit erhalten bleiben. Auf Vorschlag von Egerer wählten ihn die rund 50 Versammlungsbesucher einstimmig zum Ehrenvorsitzenden.

Zuvor hatte der scheidende Vereinschef von zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr berichtet. Dazu gehörten der Rettungsball mit dem BRK, der Florianstag in Riedenburg und als Höhepunkt die Schafkopfmeisterschaft am Volksfest. Auch bei der Einrichtung des Gerätehauses ließ sich der Verein laut Bachhuber nicht lumpen. Für Möbel, Vorhänge, einen Fernseher und einen Tischkicker flossen rund 18 000 Euro. „Ich meine, der Verein hat Aktive und Jugend seinen Möglichkeiten entsprechend gut unterstützt“, erklärte er.

Die Einsatzzahlen der Wehr blieben laut dem Bericht von Kommandant Achhammer stabil. 106 Alarmierungen entsprechen dem Niveau des Vorjahres. Lediglich die Zahl der geleisteten Stunden ging mit 1808 etwas zurück. Neben vier Bränden forderten auch 75 Einsätze zur technischen Hilfeleistung die Feuerwehrleute. Während die Zahl der Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen auf zwölf gestiegen ist – Achhammer erwartet durch die neue Technik im Kloster und der Staatlichen Realschule eine weitere Zunahme –, ging der Arbeitsaufwand durch Ölspuren zurück. „Das haben wir auch dem Bauhof zu verdanken, der viel übernimmt“, sagte der Kommandant.

Der Ausbildungsstand der 71 Aktiven kann sich dank 70 Übungen und zahlreichen Lehrgängen zwar sehen lassen. Dennoch sah Achhammer ein Problem. „Wir brauchen mehr Gruppenführer“, erklärte er und bat zugleich den neuen Kreisbrandrat Nikolaus Höfler um genügend Lehrgangsplätze. Dieser hat das Problem bereits ausgemacht und versprach Besserung. Zugleich appellierte er an die Mitglieder, in ihrem Engagement nicht nachzulassen.

Bürgermeister Michael Schneider sah hier vor allem die Jugend gefordert. In Zeiten drohender Überalterung seien junge Leute wichtiger denn je, so der Rathauschef. Dass die Riedenburger Truppe damit keine Probleme hat, zeigte der Bericht von Jugendwart Hans Bühler jun.. 13 Jugendliche, darunter vier Mädchen, sind derzeit aktiv. Dass er auf einem guten Weg ist, stellte der Nachwuchs bei 20 Übungen unter Beweis. „Eine starke Truppe“, bilanzierte Bühler, der zum letzten Mal als Jugendwart auftrat. Er übergab sein Amt nach rund neun Jahren an seinen bisherigen Stellvertreter Michael Wojcik. Neuer Vize ist Andreas Wittmann.

Auch im Vorstand gibt es viele neue Gesichter. Neben dem neuen Vorsitzenden Robert Egerer lenken künftig dessen Stellvertreter Thomas Lang, Schriftführerin Astrid Mayer und Kassenwart Andreas Wittmann die Geschicke des Vereins. Die bisherigen Amtsinhaber Friedrich Riemhofer, Manfred Halbritter und Christian Sandl traten nicht mehr an. Als Beisitzer arbeiten Bernhard Egerer, Christian Sandl, Alois Bail, Johann Bühler jun., Max Perras jun, Patrick Zell und Michael Kreutzer.